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Anwendung von GRILLO-KKS-Beton |
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Mit dem System GRILLO-KKS-Beton
sind weltweit in den letzten 10 Jahren zahlreiche Referenzprojekte ausgeführt worden. Neben Bauwerken in Meeresnähe und Industrieanlagen in chloridhaltiger Atmosphäre sind
insbesondere Verkehrsbauten ein großer Einsatzbereich für diese Art des kathodischen Korrosionsschutzes. Schwere Schäden treten insbesondere an Brücken, Straßenbauwerken
und in Parkhäusern auf. Die Kosten für eine konventionelle Sanierung übersteigen dabei die Herstellungskosten der Bauwerke oft um ein Mehrfaches. |
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Bild 1: Abgetragene geschädigte Bereiche mit Reparaturmörtel verschlossen | ||
| Die Präparation der Betonoberfläche ist vergleichbar zur Untergrundvorbereitung für das Aufbringen eines Deckschichtsystems und geschieht durch Kugelstrahlen (Bild 2). Parallel zur Reparatur des Betons können die Kontaktierungen eingesetzt werden (Bild 3), die später Zinkspritzschicht und Armierung elektrisch leitend verbinden. | |||
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| Bild 2: Kugelstrahlen der Betonoberfläche |
Bild 3: Kontaktierung |
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| Nach dem Abschluss der Vorbereitungen wird die Zinkschicht durch thermisches Lichtbogenspritzen auf die Betonoberfläche aufgebracht (Bild 4). | ||||
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| Bild 4: Aufbringen der Zinkschicht durch thermisches Lichtbogenspritzen | ||||
| Für befahrene Flächen können abschließend hochwertige, mehrlagige Deckschichtsysteme auf die Spritzschicht appliziert werden, die aus einer Kombination von PU-haltiger Grundierung und Funktionsschichten aus Epoxydharzen bestehen (Bild 5). | |||||
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| Bild 5: Deckschichtsystem für befahrbare Flächen | |||||
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Das System GRILLO-KKS-Beton arbeitet danach bis zum Ende der Lebenszeit, die je nach Auslegung und
Umweltbedingungen bis zu 30 Jahre betragen kann, wartungsfrei und ohne externe elektrische Installationen. Es kann am Ende der Laufzeit durch Erneuerung der Zinkschicht
reaktiviert werden. Durch die Anlage von Monitoringfeldern (Bild 6) kann der Zustand des Bauwerkes und die Funktion des Systems kontinuierlich überwacht werden. In den Testfeldern werden Referenzelektroden (z. B. MnO2) (Bild 7) an der Bewehrung angebracht. Die Potenziale des Stahls, der Zinkschicht und nach dem Verbinden mit der Zinkschicht das sogenannte Mischpotenzial, werden gegen diese Referenzelektrode gemessen und aufgezeichnet. Auch die Ströme zwischen der Zinkschicht und der Bewehrung werden gemessen. In Anlehnung an DIN EN 12696 erlauben diese Werte und die Ergebnisse der periodisch durchgeführten Ausschaltmessungen eine zuverlässige Bewertung des Korrosionsschutzes. |
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| Bild 6: Monitoringfeld | Bild 7: MnO2-Referenzelektrode | ||||