Kathodischer Korrosionsschutz durch Zink

 
     
 

Der kathodische Korrosionsschutz der Stahlbewehrung wird durch eine elektrische Verbindung der Zinkanode (Spritzschicht) mit der Stahlbewehrung realisiert. Der elektrische Stromkreis wird über den Beton, der als Elektrolyt dient, geschlossen. Die anodische Teilreaktion der Eisenauflösung wird durch den entgegengesetzt gerichteten Strom verhindert.
Chloride und Hydroxyde wandern von der Kathode (Bewehrung) zur Anode (Zinkschicht). Die Lebensdauer einer Zinkbeschichtung kann deutlich verlängert werden, wenn eine zusätzliche organische Beschichtung auf die Zinkschicht aufgebracht wird.
Dieses, mittlerweile weltweit patentierte, Korrosionsschutzsystem ist anwendbar für alle Stahlbetonstrukturen und wurde 1997 von der Grillo-Werke AG auch für besonders aggressive Umgebungsbedingungen entwickelt. Es wird unter dem Namen GRILLO-KKS-Beton vertrieben.