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Ursachen der Korrosion des Bewehrungsstahls im Stahlbeton

 
     
 

Zum kathodischen Korrosionsschutz der Stahlbewehrung im Beton sind in den letzten Jahren signifikante Fortschritte bei der Entwicklung von speziellen Opferanoden gemacht worden. Unter normalen klimatischen Bedingungen ist die Stahlbewehrung durch die natürliche Alkalität des Betons (pH > 12,5) ausreichend vor Korrosion geschützt. Dieser pH-Wert führt zu einer Passivierung der Stahloberfläche, welche die Korrosion unterbindet. Ungünstige Umweltbedingungen sind häufig die Ursachen für Korrosionsschäden, die weltweit zu umfangreichen Reparaturmaßnahmen führen. Abplatzungen der Betondeckung sind auf die sich bildenden Korrosionsprodukte auf der Stahlbewehrung zurückzuführen, die ein fünffaches Volumen des Stahls einnehmen können.
Verschiedene Umgebungsbedingungen (Temperatur, Feuchtigkeit), aber auch betonspezifische Ursachen (Zementtyp, Wasser-Zement Verhältnis, Additive), haben einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Dauerhaftigkeit der Passivierung der Stahlbewehrung.
Korrosionsmechanismen im Beton sind die Karbonatisierung und die Chloridkontaminierung (Überschreiten des kritischen Chloridgehaltes im Beton). Gerade in maritimer Umgebung ist das Eindringen von Chloridionen durch Salzwasser eine häufige Ursache für die Korrosion der Stahlbewehrung im Beton. Das trifft ebenfalls auf Verkehrsbauwerke und Industrieanlagen zu, die durch Chloridionen belastet werden.

 
     
  Prinzip der Betonkorrosion (zum Vergrössern Grafik anklicken)  

 

Prinzip der Bewehrungskorrosion

(zum Vergrößern bitte Grafik anklicken)

 
       
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